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Newsletter Januar 2014

Den Körper zu Wort kommen lassen

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das Kopf, Herz und Körper im Grunde zusammengehören, spüren wir alle. Doch das ist leichter gesagt als getan. Bevor alle Ebenen zusammenkommen können, muss jede für sich begriffen sein. Ich habe gelernt, meinen Kopf zu benutzen, um meine Gefühle in Schach zu halten und Beziehungen zu verstehen. Ich habe mein Denken kultiviert – und dafür zunächst auf einen Teil meiner emotionalen Ausdrucksfähigkeit und meiner körperlichen Sensorik verzichtet. Ich weiß noch genau, dass ich im Januar 1989 beschloss, das Reich meiner Gefühle zu erforschen. Und warum es im September 2001 auf einmal klar war, dass es nun um die Weisheit meines Körpers ging. Und damit meine ich nicht Schönheitsideale, Fitness und Sport. Mir ging es eher um die Qualität von Leben, die entsteht, wenn die Wahrnehmung der Welt unmittelbar im Körper entspringt.

Ich hatte mich also schon eine ganze Weile mit der Bedeutung des Körpers für unser Leben, Lieben und Arbeiten beschäftigt, als sich vor 4 Monaten Caspar Fröhlich bei mir meldete. Er hat in Zürich eine Unternehmensberatung und ist einer der leitenden Redakteure der Zeitschrift OrganisationsEntwicklung. Für Januar 2014 plane er ein Heft mit dem Thema ‚Instrument Ich. Das Selbst im Change Management’. Ich war begeistert. Hier stand mal nicht der Andere - der Kunde, die Mitarbeitern, das Team, die Organisation - im Mittelpunkt, sondern das eigenen Ich. Er hatte unserer Buch gelesen und wollte wissen, ob ich für diese Ausgabe einen Artikel über die Bedeutung des Körpers in der Beratung schreiben könnte? Hier wollte jemand den Körper zu Wort kommen lassen. Und praktische Wege entwerfen, wie der selbst-bewusste Umgang mit dem Körper Beratung und Führung einfacher und wirksamer werden lässt. Ich weiß noch, wie er am Telefon sagte: ‚Ich lehne mich mit diesem Artikel weit aus dem Fenster. Darin wird ein Aspekt angesprochen, der nach wie vor ein weitgehend unbekanntes Terrain in der Organisationsentwicklung darstellt.’ Der Körper eben...

Ich hatte große Lust auf diese Herausforderung. Ich liebe Fragestellungen, die meine Vorstellungen sprengen und mich dazu auffordern, versteckte Verbindungen sichtbar zu machen, emotionale Brücken zu bauen und intelligente Schnittstellen zu entwerfen. Irgendwann habe ich dann erfahren, dass dies Caspar Fröhlichs letzte Ausgabe der Zeitschrift war. Nach 10 Jahren hat er seine Redaktionsarbeit beenden, um mehr Zeit für andere Dinge zu haben. Dazu hatte er sich ein Thema gewählt, dass ihn besonders am Herzen lag.

Es war beeindruckend, mit wie viel Leidenschaft und professioneller Genauigkeit er das Heft entworfen, die Autoren gewählt und sie im Schreiben begleitet hat. Für die Feinabstimmung des Artikels haben wir immer wieder miteinander telefoniert. Jeder Dialog war einen Inspiration. In einem unserer Gespräche erzählte er, wie wichtig ihm Deep-Democracy-Prozesse in Unternehmen sind. Mit diesem Ansatz von Arnold Mindell initiiert er in Organisationen einen Umgang mit Diversität, durch den zukunftsträchtige Dialoge (auch in großen Gruppen) ermöglich werden.

Für mich war es ein Hochgenuss mit Caspar Fröhlich zusammenzuarbeiten. Hier kam  Verantwortung und Vertrauen auf eine besondere Weise zusammen. Konkurrenzlose Kooperation war selbstverständlich - einfach weil klar war, dass individuelle Potentiale erst durch die Kombination mit Anderen zu einer Hochpotenz werden. Ich freue mich darauf, wenn sich unserer Wege wieder einmal kreuzen.

Inzwischen ist mein Artikel veröffentlicht. In unserem Blog gibt es alle wichtigen Infos dazu. Dort finden Sie auch einen Link zum Artikel und die Möglichkeit, diese Ausgabe der Zeitschrift als Probe-Abo kostenlos zu bestellen. Ich freue mich, wenn Sie den Artikel mit ihrem Netzwerk teilen und unseren Newsletter weiterleiten.

Mit herzlichen Grüße.

Christiane Windhausen

 

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