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Newsletter September 2013

Stimmung verbindet - oder auch nicht

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Manchmal gibt es Erfahrungen in meinem Leben, die erzählen mehr als eine Geschichte. Eine davon habe ich vor kurzem mit Birgit-Rita erlebt. Sie hatte Karten für ein Rod Stewart Konzert. Die Freundin, mit der sie dorthin wollte, hatte kurzfristig abgesagt – und ich war drin. Hurra!

Bereits unsere Anreise war ein Abenteuer. Erst standen wir wir im Stau, dann gab es auch noch eine Umleitung. Wir hatten uns bereits darauf eingestellt, zu spät zu kommen, da kam plötzlich alles wieder in Fluss... Wir waren gerade auf unseren Plätzen angekommen, als das Konzert begann.

Ich liebe es, die alten Stars meiner Jugend noch einmal auf der Bühne zu sehen. Mitzuerleben, wie sie die Erfolge der frühen Jahren mit der Reife des Alters verbinden. Und wie sie ihre Bühnenerfahrung jüngeren Musikern zur Verfügung stellen. So hatte Rod Stewart eine exzellente Band und fantastische Sängerinnen, mit denen er seine Bühne teilte.

Wir sind umgeben von langjährigen Fans. Als Rod Stewart zu singen beginnt, springen viele von den Stühlen, strömen durch die Gänge, sammelten sich vor der Bühne. Die meisten Songs sind Ohrwürmer– und alle singen mit. An diesem Abend erfahre ich, dass er gerne Profi-Fußballer geworden wäre und ein leidenschaftlicher Celtic-Glasgow-Fan ist. Bei einem seiner Songs beginnt er handsignierte Fußbälle ins Publikum zu schießen. Was für eine tolle Idee...

Dann wirft plötzlich jemand einen Ball zurück auf die Bühne - und trifft dabei eine der Musikerinnen. Rod Stewart ist ungehalten, verärgert, kommt aus dem Tritt. Ich spüre, wie die Stimmung kippt. Einen Song später bricht er das Konzert plötzlich kommentarlos ab. Ich denke noch: Er hat bestimmt die Pause vorgezogen. Neben mir sagt Birgit-Rita trocken: 'Das war’s dann wohl!' Ich kann es nicht glauben...

Um uns herum breitet sich Fassungslosigkeit aus: ‚Er hat noch gar nicht mein Lieblingslied gespielt’, ‚So unprofessionell kann er doch nicht sein’. Wir sind gemeinsam mit ihm und seinen Songs geflogen. Mit dem abrupten Ende des Konzerts erleben wir einen energetischen Absturz, der körperlich weh tut. Ich spüre hautnah, was für eine Wirkung die Stimmung einer einzelnen Person haben kann. Mit Klatschen und Stampfen versuchen wir ihn zu einem zweiten Anlauf zu bewegen. Vergeblich. Schließlich gehen wir alle nach Hause – niedergeschlagen und enttäuscht. Die meisten sind von uns so sprachlos, dass wir uns nicht mal richtig ärgern können...

Auf dem Heimweg sprechen Birgit-Rita noch lange über diesen Abend. Wieder einmal ist deutlich geworden: Führung beginnt mit Selbstführung. Wenn es gelingt, Energie zu bündeln und positive Resonanz zu erzeugen, kann Aufmerksamkeit Großes bewirken - und uns inspirieren und bewegen. Rod Stewart konnte an diesem Abend die Emotionen nicht mehr ausrichten - und die Stimmung kippte. Das Konzert mit ihm hat mich noch einmal physisch erleben lassen, wie wichtig der bewusste Umgang mit den eigenen Gefühlen in der Führung ist. Wenn wir mit unseren persönlichen Launen nicht selbst-bewusst und reflektiert umgehen, potenzieren sie sich bei denen, die uns folgen... Es entsteht eine emotionale Stimmung, in der die Unverbundenheit zunimmt und der Stresspegel steigt. Für alle, die Veränderungsprozesse gestalten, ist das eigene Stimmungsmanagement daher das A und O. Aus diesem Grund setzen wir uns bei SONNOS für die Entwicklungsarbeit der Menschen ein, die vorgehen. Ihre persönliche Transformation eröffnet Möglichkeiten für alle, die in ihrem Raum wachsen.

Dorothee Echter hat in ihrem Buch Führung braucht Rituale die Bedeutung des Stimmungs-mangements beschrieben. Alle, die nach praktischen Möglichkeiten suchen, die Stimmung in einem Team oder Unternehmen durch den bewussten Umgang mit den eigenen Gefühlen zu fokussieren, kann ich Das flüssige Ich empfehlen.

Ich danke Rod Stewart für das Geschenk dieses ‚unprofessionellen’ Abends. Diese Erfahrung zur emotionalen Wirkung von Führung werde ich nicht vergessen.

Mit herzlichen Grüßen

Christiane Windhausen

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